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Ratgeber Morbus Crohn

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09. November 2016
Bei Patienten mit Colitis ulcerosa wurde eine vermehrte Bildung des Transkriptionsfaktors GATA3 festgestellt. Eine Blockade dieses Proteins könnte sich vorbeugend auf Colitis ulcerosa auswirken und die Symptome einer bestehenden Erkrankung abmildern.
  
16. Juli 2015
Das Symptom Verstopfung oder auch Obstipation beschreibt das Schwierigkeit, Kot ausscheiden zu können.
  
16. Juli 2015
Die meisten Verstopfungen gehören zur Gruppe der kologenen und der anorektalen Obstipationen. Beide können sowohl durch anatomische Abweichungen, als auch durch rein funktionelle Störungen bedingt sein.
  
16. Juli 2015
Wenn sich ein Patient mit einer Verstopfung an einen Arzt wendet, findet zunächst ein Patientengespräch, die Anamnese, statt. Der Patient kann seine Beschwerden schildern und bekommt gezielte Fragen gestellt.
  
16. Juli 2015
Die Therapie einer Verstopfung ist stark abhängig davon, welche genaue Ursache diagnostiziert wurde. Häufig ist die Obstipation jedoch durch eine falsche Ernährung und einen ungünstigen Lebensstil bedingt.
  
Diagnose Morbus Crohn

Durchfall und rechtsseitige Bauchschmerzen zählen zu den Leitsymptomen von Morbus Crohn. Da auch viele andere Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts mit diesen Beschwerden einhergehen, ist eine differenzierte Diagnose unumgänglich. Denn nur mit einer sicheren Diagnose Morbus Crohn kann der Arzt die geeignete Therapie auf den jeweiligen Patienten abstimmen, den Verlauf der Erkrankung beurteilen und bei Zeichen, die auf eine Verschlimmerung des Krankheitsbildes hindeuten, umgehend eingreifen. Neben dem Gespräch mit dem Patienten und der körperlichen Untersuchung stehen dem Mediziner sowohl bildgebende Verfahren als auch Laborparameter zur Verfügung, mit der er in der Lage ist, seine Diagnose zu sichern.

Therapie Morbus Crohn

Eine Heilung von Morbus Crohn ist derzeit nicht möglich. Daher zielt die Therapie in erster Linie auf eine Verringerung der Beschwerden. Ebenso steht eine möglichst lange symptomfreie Zeit als Therapieziel ganz oben auf der Liste. In vielen Fällen lässt sich ein ganz normales Leben trotz Morbus Crohn realisieren. Medikamente kommen je nach Aktivität der Darmentzündung zum Einsatz. Hierzu werden i. d. R. synthetische Glukokortikoide eingesetzt. Bei schwerer Entzündungsaktivität können Immunsuppressiva verabreicht werden, die das Immunsystem unterdrücken.

Eine Ernährungstherapie wird ebenfalls zur Therapie eingesetzt. Besonders bei Kindern ist diese die erste Wahl.

Durch eine geeignete, individuell auf den jeweiligen Krankheitsverlauf abgestimmte Therapie ist den meisten Morbus Crohn Patienten eine nahezu normale Lebensführung möglich. Während akuter Schübe ist zwar viel Ruhe angezeigt, in den schubfreien Zeiten steht einem ganz normalen Tagesablauf nichts im Wege. Dabei spielt nicht nur die medikamentöse Therapie eine wichtige Rolle, sondern auch eine ausgewogene Ernährung und eine psychologische Begleittherapie. Hierdurch kann die Integration von Morbus Crohn in den Alltag und ein entsprechender Umgang mit der Krankheit in vielen Fällen besser akzeptiert und entsprechend gemeistert werden. Die gezielte Aufklärung über Morbus Crohn hilft ebenfalls, besser mit der Krankheit fertig zu werden.